Einwohner:  ca. 230
Gewerbebetriebe:  1
Sonstiges:  Gaststätte

 

 

Hundelshausen ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen zur Burgruine Zabelstein, zum Abenteuer-spielplatz und durch die Weinberge. Nach der Wanderung kann man sich im Gasthaus "Bedenk" mit Frankenwein und einer deftigen Brotzeit stärken.
Sehenswert ist auch die Inflationskirche "Hl.Sebastian", die im Jahre 1921 erbaut wurde und eine Madonnen-Statue aus dem Jahre 1480 beherbergt. Den Platz vor der Kirche ziert ein Bildstock von 1764. In der Dorfmitte befindet sich das alte Schulhaus aus dem Jahre 1879.
Das Vereinsleben in Hundelshausen wird von der Freiwilligen Feuerwehr, mit ca. 80 Mitgliedern, gestaltet. Neben dem Brandschutz wird von der Feuerwehr mit verschiedenen Veranstaltungen die Dorfgemeinschaft gepflegt. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder der Feuerwehr, zum größten Teil in Eigenleistung, die ehemaligen Forstgaragen zu einem stattlichen Feuerwehrhaus mit Gerätehalle und Schulungs- und Gesellschaftsräumen umgebaut.

1303 wird Hundelshausen erstmals urkundlich erwähnt. 1490 verlegen die Herren von Heinach ihren Forstsitz nach Hundelshausen. Als deren Geschlecht 1680 ausstarb, ging der Besitz an die Würzburger Fürstbischöfe über, die1721 eine Vogtei errichteten. Von 1885 bis 1976 war das Vogteigebäude dann Sitz eines Forstamtes, das am 01.04 1976 nach Gerolzhofen verlegt wurde. Das Gebäude ist heute in Privatbesitz.
Die Burg "Zabelstein" brannte im Jahre 1689 zum zweiten Mal ab und war für immer zerstört. Neben der Burgruine steht ein Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei schönem Wetter bis in die Rhön schauen kann.


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